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Thüringen hat den größten Biomasse-Anteil an der Stromerzeugung

Biomasse-Anteil an der Stromerzeugung Thüringen

Weitere Informationen

Zum Datensatz hier im Portal: Anteil der Biomassestromerzeugung an der Bruttostromerzeugung

Entschließung des Bundesrates zur Stärkung der bedarfsgerechten und netzdienlichen Stromerzeugung sowie der klimaneutralen Wärmenutzung aus Biomasse im EGG

Informationen des Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz zu Erneuerbaren Energien

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Für das Energiesystem ist Biomasse sehr wichtig – gerade deshalb, weil Bioenergie flexibel einsetzbar ist. Nachwachsende Rohstoffe und Reststoffe können gasförmig, in fester oder flüssiger Form vielseitig in Strom, Wärme oder Kraftstoffe umgewandelt werden. Zudem ist sie, durch ihre ständige Verfügbarkeit, eine ideale Ergänzung zu Wind- und Solarenergie. Während der Anteil der Bioenergie unter den Erneuerbaren in den Sektoren Verkehr und Wärme sehr groß ist, trifft das hingegen nicht auf die Stromproduktion zu. 2017 lag der Anteil von Biomasse an der Bruttostromerzeugung in Deutschland bei 7,5 Prozent.
Biomasse kann durch die dezentrale Nutzung die regionale Wirtschaft stärken. Durch eine Initiative der Landesregierung Thüringen soll der Bundesrat zeitnah über den Bestandsschutz von Biomasseanlagen beraten. Dabei geht es vor allem um die fortlaufende Förderung der Bioenergie, die durch die Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) kommen soll.

Thüringen hatte 2017 einen hohen Anteil von Biomasse in der Bruttostromerzeugung. 18,3 Prozent des produzierten Stroms kam aus der Verwertung nachwachsender Rohstoffe. Im Vergleich zu den vorhergehenden Jahren hat der Wert leicht abgenommen, denn die Stromerzeugung aus Biomasse ist, bei steigender EE-Stromerzeugung, gleichbleibend.

Im Bundesländervergleich schließt sich Mecklenburg-Vorpommern hinter Thüringen mit 15,3 Prozent an. Sachsen-Anhalt und Hessen kommen auf 12 Prozent Biomasse-Anteil an der Stromerzeugung. Für die Energiewende im Stromsektor ist eine Perspektive für die Bioenergie nach dem EEG sowie eine Flexibilisierung der Stromerzeugung notwendig, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

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