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Hessen setzt vergleichsweise positive Entwicklung beim Ausbau der Windenergie fort

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Weitere Informationen

Zum Datensatz hier im Portal: Neu installierte Leistung Windenergie (netto)

Pressemitteilung des Bundesverbandes Windenergie zur Entwicklung des Zubaus im Jahr 2018

Informationen zur Windenergie auf dem Portal Energieland Hessen: www.energieland.hessen.de/windenergie

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Windenergie ist nach der Braunkohle schon heute der wichtigste Stromerzeuger in Deutschland, und die Windstrommenge soll auch in Zukunft noch deutlich wachsen. Bisher liegt der Anteil von Windenergieanlagen an Land und auf See bei rund 18 Prozent der gesamten Stromerzeugung. In einem wirklich klimafreundlichen Energieversorgungssystem muss die Stromerzeugung komplett auf regenerativen Energieträgern basieren, die Windenergie wird dabei nach den meisten Prognosen rund 60 Prozent des Stroms beisteuern.

Um diese Marke zu erreichen und damit auch die Klimaziele einzuhalten, braucht es einen kontinuierlichen und engagierten Ausbau der Windenergie. 2018 war dafür kein besonders gutes Jahr, der Ausbau von knapp 2,2 GW (netto) lag sehr deutlich unter Vorjahresniveau und erreichte nicht einmal das ohnehin nicht sehr ambitionierte EEG-Ziel von 2,5 GW. Hauptprobleme beim Ausbau sind das zunächst fehlerhaft gestaltete Ausschreibungsregime, über welches seit 2017 die Förderung von Windenergie organisiert ist, die Beklagung vieler Projekte, insbesondere auch bereits genehmigter Bauanträge und die generell schwierigeren und damit verringerten Genehmigungen für neue Windenergieanlagen.

In Hessen war die Entwicklung noch vergleichsweise positiv – mit netto 230 MW neuer Windleistung gab es hier zwar wie in fast allen Bundesländern ebenfalls eine Verringerung des Zubaus gegenüber dem Vorjahr, das Land verzeichnet allerdings inzwischen den viertgrößten Wert an neuer Windleistung aller Bundesländer und konnte seinen Anteil an der zugebauten und insgesamt installierten Windleistung somit weiter steigern. Nur die deutlich größeren Länder Niedersachsen, NRW und Brandenburg erreichen absolut noch höhere Ausbauwerte. Auch flächenbereinigt erreicht Hessen mit 10,9 kW neuer Windleistung pro km² nach dem Saarland und Niedersachsen den drittbesten Wert aller Flächenländer und bestätigt damit die sich schon in den Jahren zuvor abzeichnende vergleichsweise positive Entwicklung beim Ausbau der Windenergie.

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