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Bremen weist flächenbezogen die höchste Windenergie-Leistung auf



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Weitere Informationen

Zum Datensatz hier im Portal: Installierte Leistung Windenergie pro km²

Informationen des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr in Bremen zur Windenergie


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Erneuerbare Energien sind dezentral, sie ernten ihre Energie in der Fläche und sind damit auch für viele Menschen stärker sichtbar als das noch in den zentralen Kraftwerksstrukturen war, die nur punktuell auffielen. Diese flächige Verteilung ist aber durchaus vorteilhaft, da kleinere, dezentrale Energieversorgungsstrukturen weniger störanfällig sind und zudem eine stärkere Möglichkeit zur Beteiligung an den Erzeugungsanlagen und damit zur Demokratisierung der Energieversorgung bieten. In vielen Regionen haben Bürger eigene Energiewende-Projekte umgesetzt und sind stolz auf die vor Ort installierten Anlagen. Allerdings gibt es gerade beim Ausbau der Windenergie auch teilweise Proteste von Anwohnern der Projekte. Um Konflikte zu vermeiden, werden Windenergieanlagen daher meist eher in dünn besiedelten Regionen gebaut – eine komplette Abschottung der dezentralen Energieversorgung von den Menschen ist in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland jedoch nicht möglich, insbesondere da ja auch weitere Flächenkriterien wie Wald- und Naturschutz beim Ausbau der Windenergie berücksichtigt werden.

Dass sich eine hohe Bevölkerungsdichte und die Nutzung der klimafreundlichen Windenergie aber nicht ausschließen, zeigt der Stadtstaat Bremen: Obwohl das Bundesland überwiegend nur aus zwei Großstädten und nach den anderen beiden Stadtstaaten die dichteste Besiedelung aller Länder aufweist, weist die Hansestadt mit fast 450 kW Windleistung pro km² Landesfläche den höchsten Wert aller Bundesländer auf. Knapp dahinter folgt Schleswig-Holstein, wo die Anlagenzahl pro Quadratkilometer sogar noch etwas höher als in Bremen ist, durch die leistungsstärkeren Anlagen liegt Bremen aber bei der Leistung pro Fläche vorne.

In beiden Ländern ist diese Kennziffer damit mehr als zehnmal so hoch wie in Bayern und Baden-Württemberg. Ganz im Süden besteht entsprechend noch das größte weitere Ausbaupotenzial für die Windenergie, aber auch in allen anderen Bundesländern gibt es noch erhebliche Möglichkeiten für eine stärkere Windstromnutzung – auch in Bremen und Schleswig-Holstein, wo allein durch das Repowering, also den Ersatz von Altanlagen durch moderne Generatoren, noch Wachstumspotenziale existieren.

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