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Berlin braucht am wenigsten Strom für das eigene BIP

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Zum Datensatz hier im Portal: Stromverbrauch gemessen am Bruttoinlandsprodukt

Berliner Netzwerk E - Zusammenschluss Berliner Unternehmen zu Energieeffizien und Erneuerbaren Energien

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Stromnutzung ist das Rückgrat unserer zivilisatorischen und ökonomischen Entwicklung. Nur mit Strom ist unsere moderne Gesellschaft und Wirtschaft denkbar. Dabei wird die Nutzung von Elektrizität perspektivisch sogar noch wichtiger, da Strom aus Erneuerbaren Energien dazu beitragen muss, den Einsatz von fossilen Energieträgern im Wärme- und Verkehrssektor zu verringern. Daher ist es umso wichtiger, mit Strom möglichst effizient umzugehen und diesen gerade bei Erarbeitung unserer Wirtschaftsleistung besonders effektiv zu nutzen. 

Dies gelingt in Berlin besonders gut: Obwohl die Hauptstadt oft den Anschein erweckt, als würde hier rund um die Uhr und stadtweit ein dauerhaft hoher Stromverbrauch anliegen, schafft der Stadtstaat die Erwirtschaftung seines Bruttoinlandsproduktes mit einem vergleichsweise geringen Strombedarf. Gerade einmal rund 108 Kilowattstunden (kWh) Strom waren 2016 für die Erwirtschaftung von 1.000 € notwendig. Das ist der geringste Wert aller Bundesländer und noch einmal klar weniger als Hamburg, welches den nächsthöheren Wert aufweisen.

Auf Rang drei und damit als erstes Flächenland folgt Hessen mit einem Wert mit etwa 138 kWh / Tsd € BIP. Am anderen Ende der Skala sind Brandenburg und Sachsen-Anhalt zu finden, die Werte von über 300 kWh Stromverbrauch pro 1.000 € BIP aufweisen und die damit etwa dreimal so viel Strom wie Berlin für die Erwirtschaftung ihres Bruttoinlandsprodukt benötigen.

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