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Bundesländer-Übersicht zu Erneuerbaren Energien

Vergleichen Sie die ausgewählten Bundesländer unter einem der folgenden Aspekte:

Die Bundesländer haben zahlreiche Möglichkeiten, die Entwicklung der Erneuerbaren Energien voranzubringen. Sie reichen von ambitionierten Zielvorgaben über Förderprogramme bis hin zu Informationsangeboten, z.B. über eine Landesenergieagentur.

Datensatz Einzelansicht

Ziel Effizienz (Gesetzestext)

Daten
BW

Der Endenergieverbrauch soll bis 2020 gegenüber 2010 um 16 Prozent und bis 2050 um 49 Prozent verringert werden.

Der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung an der Stromerzeugung soll bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent verdoppelt werden und auch im Jahr 2050 bei einer großteils erneuerbar geprägten Stromerzeugung noch 18 Prozent betragen.

Quelle: Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept (IEKK) Baden-Württemberg vom Juli 2014

BY

Der Primärenergieverbrauch in Bayern soll bis 2025 um 10 Prozent reduziert werden. Dazu soll auch die Primärenergie-Produktivität (das Verhältnis von Bruttoinlandsprodukt zu Primärenergieverbrauch) um 25 Prozent erhöht werden (jeweils gegenüber 2010).

Die laut Bayerischem Energieprogramm durch Wirtschaftswachstum, Bevölkerungsentwicklung und Digitalisierung bedingte Steigerung des Stromverbrauchs soll auf ein Minimum reduziert werden.

Quelle: Bayerisches Energieprogramm vom Oktober 2015.

B

Berlin hat das Ziel, den Endenergieverbrauch bis 2020 auf 62.598 Mio. kWh zu reduzieren. Im Jahr 2005 betrug er 69.414 Mio. kWh.

Quelle: Energiekonzept 2020

BB

In Brandenburg soll der Endenergieverbrauch bis zum Jahr 2030 gegenüber 2007 um 23% gesenkt werden.

Quelle: Energiestrategie 2030 des Landes Brandenburg vom Februar 2013

HB

k.A.

HH

k.A.

HE

k.A.

MV

k.A.

NI

Bis 2020 plant das Land Niedersachsen seinen Energieverbrauch um 20 % zu senken.

Quelle: "Erneuerung und Zusammenhalt. Nachhaltige Politik für Niedersachsen. Koalitionsvertrag 2013-2018" vom Februar 2013

NRW

NRW hat das Ziel, den Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2020 auf 25% zu steigern. Im Jahr 2009 betrug er 10%.

Quelle: "Koalitionvertrag 2012-2017 Nordrhein-Westfalen" vom Juni 2012

RLP

Rheinland-Pfalz hat sich das Ziel gesetzt, den Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung am Stromverbrauch bis zum Jahr 2020 auf 25% zu steigern. Dieses Ziel wurde bereits im Jahr 2008 mit 31% erreicht.

Quelle: Regierungserklärung von Frau Staatsministerin Margit Conrad am 28.06.2007 im rheinland-pfälzischen Landtag zur Energie- und Klimaschutzpolitik der Landesregierung Rheinland-Pfalz

SL

Das Saarland will den Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung an der Stromerzeugung auf 25% bis zum Jahr 2020 verdoppeln.

Quelle: Saarländisches Klimaschutzkonzept 2008 – 2013

SN

Sachsen hat einen Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung an der Stromerzeugung von 30% bis 2020 zum Ziel.

Quelle: Hintergrundpapier zu den Zielen der künftigen Klimaschutz und Energiepolitik des Freistaates Sachsen

ST

k.A.

SH

Schlewig-Holstein hat die Effizienzziele des Bundes auch auf Landesebene übernommen. Im Einzelnen sind dies bis 2020 (2050) folgende Ziele, jeweils gegenüber 2008:

  • Reduktion des Primärergieverbrauchs um 20 % (50%)

  • Reduktion des Stromverbrauchs um 10 % (25%)

  • Verringerung des Wärmebedarfs der Gebäude um 20% bis 2020, Erreichung der Klimaneutralität bis 2050

  • Verringerung des Endenergiebedarfs im Verkehr um 10% (40%)

  • Der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung am Stromverbrauch soll in SH bis 2020 25% betragen (2008: 14,5%).

Quelle: Energiewende und Klimaschutz in Schleswig-Holstein - Ziele, Maßnahmen und Monitoring. Bericht der Landesregierung vom Juni 2014

TH

In Thüringen soll ein Stromminderverbrauch im privaten Sektor von einem Prozent jährlich erreicht werden.

Quellen: Neue Energie für Thüringen. Eckpunktepapier der Landesregierung vom Juni 2011

D

Im Energiekonzept der Bundesregierung (2010) wird festgehalten, dass der Primärenergieverbrauch bis 2020 gegenüber 2008 um 20% und bis 2050 um 50% sinken soll. Das erfordert pro Jahr eine Steigerung der Energieproduktivität um durchschnittlich 2,1% bezogen auf den Endenergieverbrauch.

Außerdem wird angestrebt, bis 2020 den Stromverbrauch gegenüber 2008 in einer Größenordnung von 10% und bis 2050 von 25% zu vermindern. Die Sanierungsrate für Gebäude soll von derzeit jährlich weniger als 1% auf 2% des gesamten Gebäudebestands verdoppelt werden. Im Verkehrsbereich soll der Endenergieverbrauch bis 2020 um rund 10% und bis 2050 um rund 40% gegenüber 2005 zurückgehen.

Quelle: Energiekonzept der Bundesregierung 2010

Anmerkungen:

Stand der Recherche: 3/2015. Kontaktieren Sie uns für Ergänzungen oder Aktualisierungen: Kontakt.