Bundesland Mehrfachauswahl

Bundesländer-Übersicht zu Erneuerbaren Energien

Vergleichen Sie die ausgewählten Bundesländer unter einem der folgenden Aspekte:

Die Bundesländer haben zahlreiche Möglichkeiten, die Entwicklung der Erneuerbaren Energien voranzubringen. Sie reichen von ambitionierten Zielvorgaben über Förderprogramme bis hin zu Informationsangeboten, z.B. über eine Landesenergieagentur.

Datensatz Einzelansicht

Ziel Endenergieverbrauch (Gesetzestext)

Daten
BW

Im Integrierten Klima- und Energiekonzept setzt sich das Land das Ziel,  im Jahr 2020 einen Anteil der Erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch von 24,9 % zu erreichen (2030: 43,2 %, 2040: 59,7 %, 2050: 77,9 %).

Quelle: Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept (IEKK) Baden-Württemberg vom Juli 2014


BY

Bayern setzt sich im seinem im Oktober 2015 veröffentlichten Energieprogramm das Ziel, bis 2025 einen Anteil Erneuerbarer Energien von 20 Prozent am Endenergieverbrauch zu erreichen. 2014 lag dieser bei 18,8 Prozent, nach 15,1 Prozent im Jahr 2010.

Quelle: Bayerisches Energieprogramm vom Oktober 2015, S. 20 


B

k.A.

BB

In der "Energiestrategie 2030" des Landes Brandenburg setzt sich das Land das Ziel, den Endenergieverbrauch bis 2030 um 23 % zu senken. Das entspricht durchschnittlich 1,1 % pro Jahr. Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch soll dabei 40 % erreichen.

Quelle: "Energiestrategie 2030" des Landes Brandenburg vom Februar 2012

HB

Bis zum Jahr 2050 soll der Strom- und Wärmeverbrauch der Hansestadt zu h00 Prozent aus Erneuerbaren Energien gespeist werden. 

Quelle: Entwurf zum Bremischen Klimaschutz- und Energiegesetz (BremKEG) vom März 2014 

HH

k.A.

HE

Die Erneuerbaren Energien sollen bis zum Jahr 2050 einen Anteil von 100% am Endenergieverbrauch (ohne den Verkehrssektor) einnehmen.

Folgende Ausbauziele für die einzelnen Erneuerbaren Energien wurden im Rahmen von Potenzialstudien ermittelt und werden angestrebt:

2050 Ziel in Mrd. kWh

Biomasse

 13,4

Windenergie

 28,0

Solarenergie

 6,0

(Tiefen-)Geothermie

 0,3-0,4

Wasserkraft

 0,5

Quelle: Hessischer Energiegipfel – Umsetzungskonzept der Hessischen Landesregierung

MV

k.A.

NI

Langfristig soll die niedersächsische Energieversorgung laut Koalitionsvertrag der seit Februar 2013 amtierenden Landesregierung zu 100 Prozent durch Erneuerbare Energien gedeckt werden. Eine genaue Ausgestaltung soll durch ein in Erarbeitung befindliches Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept sowie ein Landesklimaschutzgesetz erfolgen.

Quelle: Koalitionsvertrag 2013-2018

NRW

k.A.

RLP

k.A.

SL

k.A.

SN

k.A.

ST
k.A.
SH

k.A.

TH

In Thüringen wird angestrebt den Anteil der Erneuerbaren Energie am Endenergieverbrauch bis zum Jahr 2020 auf 35 % zu steigern. Im Jahr 2040 sollen dann 100 % des Endenergieverbrauchs aus Erneuerbaren Energien gespeist werden.

Quelle: "Thüringen gemeinsam voranbringen - demokratisch, sozial, ökologisch. Koalitionsvertrag zwischen den Parteien DIE LINKE, SPD, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN für die 6. Wahlperiode des Thüringer Landtags" vom November 2014

D

Der Anteil aller Erneuerbaren Energien am Brutto-Endenergieverbrauch in Deutschland soll bis 2020 auf 18% steigen. Diesem Ziel liegt ein Beschluss des EU-Ministerrates zugrunde, den Anteil aller erneuerbarer Energien (Strom, Wärme und Kraftstoffe) am Brutto-Endenergieverbrauch in Europäischen Union bis  2020 auf 20% anzuheben. Mit der EU-Richtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien wurde dieses europäische Gesamtziel in nationale Ausbauziele überführt.

Für die Jahre nach 2020 legt das 2010 verabschiedete Energiekonzept der Bundesregierung folgende Ziele fest: 30% Anteil Erneuerbarer Energien am Brutto-Endenergieverbrauch bis 2030, 45% bis 2040, 60% bis 2050.

Quellen:
Umweltbundesamt: Ausbauziele der Erneuerbaren Energien
Energiekonzept der Bundesregierung 2010

Anmerkungen:

Bitte beachten Sie, dass zu einzelnen Energietechnologien auch in anderen Zielangaben integriert sein können, z.B. im Datensatz Primärenergieverbrauch oder bei den Zielangaben zu Strom und Wärme.

Stand der Recherche: 10/2016. Kontaktieren Sie uns für Ergänzungen oder Aktualisierungen: Kontakt.