Baden-Württemberg (BW)

Rund 10,9 Millionen Menschen leben im Ländle. Baden-Württemberg gehört zu den wirtschaftlichen Schwergewichten: Das Pro-Kopf-Einkommen liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt, die Arbeitslosenquote ist (zusammen mit Bayern) die niedrigste bundesweit. Unternehmen aus Automobilindustrie und Maschinenbau gehören zu den wichtigsten Arbeitgebern - darunter sind auch zahlreiche Zulieferer der Erneuerbaren-Energien-Branchen. Am gesamten Energieverbrauch (Primärenergie) stellen Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme 12,3 Prozent (2014).

Landesinfo

TOP 10 - Eine Auswahl wichtiger Daten und Statistiken zu Erneuerbaren Energien und der Energiewende in den Bundesländern

Datensatz Liste
  • Anteil Erneuerbarer Energien an der Bruttostromerzeugung

    Daten
    Bundesland
    Jahr

    Baden-Württemberg [BW]

    27,1

    27,4

    31

    Anmerkungen:

    Die Summe der Werte der Länder kann sich aufgrund unterschiedlicher Datenquellen leicht von der Angabe für Deutschland unterscheiden.Werte des aktuellsten Jahres sind teilweise vorläufig.

    Quellen:
  • Anteil Erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch

    Daten
    Bundesland
    Jahr

    Baden-Württemberg [BW]

    13

    13,9

    14,2

    Anmerkungen:

    Exportiert ein Bundesland mehr Strom als es importiert (Exportüberschuss) kann aufgrund der Art der statistischen Erhebung eine geringe Überschätzung seines Anteils Erneuerbarer Energien am PEV möglich sein.

    Definition:

    Der Primärenergieverbrauch ist der Verbrauch der direkt in der Natur vorkommenden Energieträger Erdöl, Stein- und Braunkohle, Erdgas, Uran sowie der erneuerbare Energiequellen. Primärenergie wird durch verschiedene Verfahren in nutzbare Energie, d.h. in Endenergie umgewandelt. Ein Beispiel ist die Erzeugung von Strom und Wärme in Holzheizkraftwerken aus dem Primärenergieträger Holz.

    Der Primärenergieverbrauch berücksichtigt auch Energieverluste bei der Umwandlung und beinhaltet ebenso den nichtenergetischen Verbrauch (z.B. Mineralölverbrauch zur Kunststoffherstellung). Dadurch ist der Primärenergieverbrauch ein deutlicher Indikator sowohl für die Verursachung von Treibhausgasemissionen als auch für den Verbrauch von endlichen Ressourcen. Der Primärenergieverbrauch in den Bundesländern unterscheidet sich u.a. aufgrund der verschiedenen Industrie- und Bevölkerungsstrukturen.

    Der angezeigte Datensatz zeigt den Anteil der Erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch. Dieser Anteil ist besonders hoch in Bundesländern mit viel Erneuerbaren Energien und wenig Primärenergieverbrauch.

    Quellen:
  • Installierte Leistung Windenergie onshore

    Daten
    Bundesland
    Jahr

    Baden-Württemberg [BW]

    1.410

    1.514

    1.541

    Anmerkungen:

    Die Daten vor 2014 entstammen aus einer anderen Quelle als die aktuelleren Angaben und sind daher nicht komplett miteinander vergleichbar.
    Der Datensatz umfasst nur die Leistung der Windenergie an Land. In Nord- und Ostsee gibt es zusätzlich zu den hier dargestellten Angaben weitere (Offshore-)Windparks.


    Quellen:
  • Neu installierte Leistung Photovoltaik

    Daten
    Bundesland
    Jahr

    Baden-Württemberg [BW]

    204

    333

    443

    Anmerkungen:

    Die Werte ab dem Jahr 2013 stammen aus einer anderen Quelle (EEG in Zahlen bzw. Anlagenregister) als die Daten der Vorjahre (BNetzA-Statistikberichte), weshalb es die Zahlen vor und nach dieser Schwelle nicht komplett kompatibel sind. Insbesondere für die Stadtstaaten Berlin und Hamburg bieten die zuvor genutzten Quellen unplausible Angaben, weshalb diese unter Zuhilfenahme von Marktdaten des BSW-Solar neu abgeschätzt wurden.

    Quellen:
  • Stromerzeugung aus Biomasse

    Daten
    Bundesland
    Jahr

    Baden-Württemberg [BW]

    4.834

    4.862

    4.777

    Anmerkungen:

    Die Werte für Deutschland entstammen aus einer anderen Quelle (AGEE Stat) und können sich daher von der Summe der Länderdaten unterscheiden. Die Angaben umfassen nicht die Stromerzeugung aus Klär- und Deponiegas.

    Quellen:
  • Stromerzeugung aus Wasserkraft

    Daten
    Bundesland
    Jahr

    Baden-Württemberg [BW]

    4.396

    4.168

    4.517

    Anmerkungen:

    Die Werte umfassen nur die Stromerzeugung aus Lauf- und Speicherwasser, nicht aus Pumpspeicherkraftwerken. Werte für 2016 teilweise vorläufig.

    In Deutschland wurden im Jahr 2016 etwas über 20 Mrd. kWh Strom aus Wasserkraftnutzung erzeugt. Die größten Potenziale zur Wasserkraftnutzung befinden sich in den südlichen Bundesländern, da hier der Voralpenraum für ein günstiges Gefälle sorgt. So produzierten Bayern und Baden-Württemberg im Jahr 2016 über 80 Prozent des in Deutschland erzeugten Wasserkraftstroms.

    Doch auch in den nördlichen Bundesländern ist das Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Gute Möglichkeiten bieten vor allem der Ersatz, die Modernisierung oder die Reaktivierung vorhandener Anlagen. Die Berücksichtigung von Umweltanliegen ist dabei eine Voraussetzung für die Förderung durch das EEG. Es besteht ebenso Potenzial zum Neubau von Wasserkraftwerken an bestehenden Querbauwerken – auch im Norden.

    Quellen:
  • Elektro-Pkw (Bestand)

    Daten
    Bundesland
    Jahr

    Baden-Württemberg [BW]

    10.568

    15.998

    24.863

    Anmerkungen:

    Die Werte gelten jeweils für den 01. Januar des angegebenen Jahres.
    Neben den Bundesländern verortet das KBA einige Zulassungen unter der Rubrik "Sonstige", weshalb die Daten für Deutschland über der Summe der Bundesländerdaten liegt.

    Quellen:
  • Fernwärmeerzeugung aus Erneuerbaren Energien

    Daten
    Bundesland
    Jahr

    Baden-Württemberg [BW]

    3.028

    3.163

    2.498

    Anmerkungen:

    Fernwärme bedeutet, dass die Wärme nicht unmittelbar am Ort des Verbrauchs erzeugt wird, sondern durch ein System isolierter Rohre zum Endverbraucher geliefert wird. Das heiße Wasser, das in das Fernwärmenetz eingespeist wird, stammt aus Heizwerken oder Heizkraftwerken. Letztere gewinnen mittels Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und nutzbare Abwärme. Die meisten Anlagen werden noch mit Kohle oder Erdgas betrieben, zunehemnd werden aber Anlagen installiert, die Erneuerbare Energien wie Biomasse (z.B. Holzhackschnitzel) oder Geothermie sowie Umweltwärme nutzen. Auch große Solarthermieanlagen werden schon vereinzelt als (unterstützende) Fernwärmeerzeuger in die Versorgungsnetze integriert.

    Quellen:
  • Anteil Gebäude mit Wärmepumpe

    Daten
    Bundesland
    Jahr

    Baden-Württemberg [BW]

    5,1

  • CO2-Emissionen aus dem Primärenergieverbrauch pro Kopf

    Daten
    Bundesland
    Jahr

    Baden-Württemberg [BW]

    6,2

    6,3

    6,3

    Quellen: