Baden-Württemberg (BW)

Rund 10,9 Millionen Menschen leben im Ländle. Baden-Württemberg gehört zu den wirtschaftlichen Schwergewichten: Das Pro-Kopf-Einkommen liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt, die Arbeitslosenquote ist (zusammen mit Bayern) die niedrigste bundesweit. Unternehmen aus Automobilindustrie und Maschinenbau gehören zu den wichtigsten Arbeitgebern - darunter sind auch zahlreiche Zulieferer der Erneuerbaren-Energien-Branchen. Am gesamten Energieverbrauch (Primärenergie) stellen Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme 12,3 Prozent (2014).

Landesinfo

Im Stromsektor ist die Energiewende schon am weitesten fortgeschritten. Zwischen den verschiedenen Bundesländern gibt es jedoch noch deutliche Unterschiede. Dabei sind sich die Länder einig in den Zielen, den Anteil Erneuerbarer Energien an Ihrer Stromerzeugung zu erhöhen und den Stromverbrauch zu verringern.

Datensatz Einzelansicht

Spezifische CO2-Emissionen der Stromerzeugung (2016, in g CO2/kWh)

Daten

Baden-Württemberg: 269.9

BW

Bayern: 269.9

Berlin: 269.9

Brandenburg: 269.9

Bremen: 269.9

Hamburg: 269.9

Hessen: 269.9

Mecklenburg-Vorpommern: 269.9

Niedersachsen: 269.9

Nordrhein-Westfalen: 269.9

Rheinland-Pfalz: 269.9

Saarland: 269.9

Sachsen: 269.9

Sachsen-Anhalt: 269.9

Schleswig-Holstein: 269.9

Thüringen: 269.9

Deutschland

BW BY B BB HB HB HH HE MV NI NRW RLP SL SN ST SH TH D
Anmerkungen:

Die spezifischen CO2-Emissionen der Stromerzeugung geben an, wie viel Treibhausgasemissionen durchschnittlich bei der Produktion jeder Kilowattstunde Strom im Land entstehen. Stromex- und -importe werden dabei nicht berücksichtigt. Stromexportländer mit vielen Kohlekraftwerken haben daher höhere spezifische CO2-Emissionen als Länder, die stärker auf Erneuerbare Energien setzen und Teile ihres Stromverbrauchs durch Importe decken.

Quellen: