Bayern (BY)

Mit seinen Bergen, Wäldern und Wiesen steht Bayern bei vielen für ein unverfälschtes Naturerlebnis. Die Landschaft ist aber auch durch die Landwirtschaft geprägt: rund die Hälfte der Fläche dient zur Herstellung von Nahrungsmitteln und zur Viehhaltung - aber auch zur Energiegewinnung, z.B. aus Holz, Energiepflanzen und organischen Abfällen. Bioenergie spielt in Bayern deshalb traditionell eine große Rolle, ebenso wie die Wasserkraft und Sonnenenergie. Der Anteil aller Erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch (Primärenergie) liegt bei 15,8 Prozent (2014).

Landesinfo

Die Weiterentwicklung der Erneuerbare-Energien-Technologien ist ein zentrales Anliegen der deutschen Forschungsförderung. Aber auch die Bundesländer haben eigene Programme für Forschung und Entwicklung. Sie unterstützen die Grundlagenforschung an Hochschulen und Instituten oder die Innovationen von kleinen und mittelständischen Unternehmen - immer auch mit einem regionalen Bezug. Auch die Hochschulpolitik ist Kompetenz der Länder.

Datensatz Einzelansicht

Forschungsausgaben der Länder für Erneuerbare Energien relativ zum BIP (2017, in €/Mio. €)

Daten

Baden-Württemberg:

Bayern: 28.2

BY

Berlin: 28.2

Brandenburg: 28.2

Bremen: 28.2

Hamburg: 28.2

Hessen: 28.2

Mecklenburg-Vorpommern: 28.2

Niedersachsen: 28.2

Nordrhein-Westfalen: 28.2

Rheinland-Pfalz: 28.2

Saarland: 28.2

Sachsen: 28.2

Sachsen-Anhalt: 28.2

Schleswig-Holstein: 28.2

Thüringen: 28.2

Deutschland

BW BY B BB HB HB HH HE MV NI NRW RLP SL SN ST SH TH D
Anmerkungen:

Die Forschungsausgaben der Bundesländer für Erneuerbare Energien beliefen sich im Jahr 2015 insgesamt auf über 76 Mio. Euro. Die Forschungsintensität unterscheidet sich regional allerdings erheblich. Im angezeigten Datensatz werden die Forschungsausgaben der Bundesländer für Erneuerbare Energien auf ihre Bruttoinlandsprodukte (BIP) bezogen. So gibt z.B. Niedersachsen pro erwirtschafteter Million Euro etwa 61 Euro für für regenerative Energieforschung aus.

Daten zum Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen.

Quellen: