Bayern (BY)

Mit seinen Bergen, Wäldern und Wiesen steht Bayern bei vielen für ein unverfälschtes Naturerlebnis. Die Landschaft ist aber auch durch die Landwirtschaft geprägt: rund die Hälfte der Fläche dient zur Herstellung von Nahrungsmitteln und zur Viehhaltung - aber auch zur Energiegewinnung, z.B. aus Holz, Energiepflanzen und organischen Abfällen. Bioenergie spielt in Bayern deshalb traditionell eine große Rolle, ebenso wie die Wasserkraft und Sonnenenergie. Der Anteil aller Erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch (Primärenergie) liegt bei 15,8 Prozent (2014).

Landesinfo

Effizienz ist ein wichtiger Baustein der Energiewende, mit einer sparsamen Verwendung von (fossiler) Energie können gleichzeitig die Anteil Erneuerbarer Energien erhöht und energiebedingten Treibhausgase gesenkt werden. Die Datensätze zeigen, wie weit die Bundesländer in ihren Effizienzbemühungen schon vorangeschritten sind.

Datensatz Einzelansicht

Primärenergieintensität (PEV/BIP(real)) (2018, in kWh/Tsd. €)

Daten

Baden-Württemberg:

Bayern: 925.9

BY

Berlin: 925.9

Brandenburg: 925.9

Bremen: 925.9

Hamburg: 925.9

Hessen: 925.9

Mecklenburg-Vorpommern: 925.9

Niedersachsen: 925.9

Nordrhein-Westfalen: 925.9

Rheinland-Pfalz: 925.9

Saarland: 925.9

Sachsen: 925.9

Sachsen-Anhalt: 925.9

Schleswig-Holstein: 925.9

Thüringen: 925.9

Deutschland

BW BY B BB HB HB HH HE MV NI NRW RLP SL SN ST SH TH D
Anmerkungen:

Die Energieintensität ist eine Maßeinheit für die Energieeffizienz, sie zeigt, wie hoch der Energieverbrauch für das Erreichen der Wirtschaftsleistung ist. Dazu wird das Bruttoinlandsprodukt durch den Primärenergieverbrauch geteilt. Je niedriger der Wert ist, desto weniger Energie wurde für die jeweilige Wirtschaftsleistung aufgewandt. Beim Vergleich der Werte sind die sehr unterschiedlichen Wirtschafts- und Industriestrukturen der Bundesländer zu berücksichtigen.

Die verwendeten Daten zum Bruttoinlandsprodukt sind preisbereinigt, Basisjahr ist hier 2010.

Quellen: