Brandenburg (BB)

Brandenburg ist das flächenreichste Land der neuen Bundesländer. Mit 2,5 Millionen Einwohnern ist das Bundesland außerhalb der Städte meist dünn besiedelt. Die landwirtschaftliche Nutzung dominiert weite Landstriche, aber auch die große Anzahl von Naturschutzgebieten mit Flüssen und Seen, mit Wäldern und Alleen gehören zum Bild. Energiewirtschaftlich geprägt ist Brandenburg durch die Braunkohle. In der Lausitz und im Spreewald zeugen riesige Abbaufelder und künstliche Seen vom Tagebau. Erneuerbare Energien gewinnen aber zunehmend an Bedeutung: Brandenburg gehört beispielsweise zu den Bundesländern mit den meisten installierten Windanlagen. Und in den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Unternehmen aus der Umwelttechnik angesiedelt und fertigen Solarmodule oder Rotorblätter. Zum gesamten Energieverbrauch (Primärenergie) tragen Erneuerbare Energien 2013 etwa 20 Prozent bei. Bis 2030 soll dieser Anteil auf mindestens 32 Prozent steigen.

Landesinfo

Effizienz ist ein wichtiger Baustein der Energiewende, mit einer sparsamen Verwendung von (fossiler) Energie können gleichzeitig die Anteil Erneuerbarer Energien erhöht und energiebedingten Treibhausgase gesenkt werden. Die Datensätze zeigen, wie weit die Bundesländer in ihren Effizienzbemühungen schon vorangeschritten sind.

Datensatz Einzelansicht

Primärenergieverbrauch (2019, in Mrd. kWh)

Daten
Anmerkungen:

Der Primärenergieverbrauch (PEV) ist der Verbrauch der Energieträger Mineralöl, Kohle, Erdgas, Uran sowie der erneuerbare Energiequellen. Er berücksichtigt auch die Energieverluste bei der Umwandlung. Der PEV ist ein Indikator für die Verursachung von Treibhausgasemissionen und für den Ressourcenverbrauch. Der PEV in den Bundesländern unterscheidet sich u.a. aufgrund der verschiedenen Wirtschafts- und Bevölkerungsstrukturen sowie der vorhandenen Energieressourcen.

Quellen: