Schleswig-Holstein (SH)

Zwischen Nord- und Ostsee liegt einer der windreichsten Landstriche der Bundesrepublik. Kein Wunder, dass aus Schleswig-Holstein zahlreiche Pioniere der Windenergie stammen. Auch heute werden in Husum, Rendsburg und Norderstedt Komponenten gefertigt und Windenergieparks entwickelt. Aber auch in Schleswig-Hosltein ist die Windenergie nicht alles – Biogasanlagen und Photovoltaik tragen ebenfalls dazu bei, dass der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung schon bei 53 Prozent liegt (2015). Zum gesamten Energieverbrauch (Primärenergie) tragen Erneuerbare Energien 18,6 Prozent (2014) bei.

Landesinfo

Datensatz Einzelansicht

Primärenergieproduktivität (indexiert, 2008=100) (2017)

Daten

Baden-Württemberg:

Bayern:

Berlin:

Brandenburg:

Bremen:

Hamburg:

Hessen:

Mecklenburg-Vorpommern:

Niedersachsen:

Nordrhein-Westfalen:

Rheinland-Pfalz:

Saarland:

Sachsen:

Sachsen-Anhalt:

Schleswig-Holstein: 127.4

SH

Thüringen: 127.4

Deutschland

BW BY B BB HB HB HH HE MV NI NRW RLP SL SN ST SH TH D
Anmerkungen:

Die Energieproduktivität drückt aus, wie effizient die Energie zur Erarbeitung der Wirtschaftsleistung genutzt wird. Dazu wird das Bruttoinlandsprodukt durch den Primärenergieverbrauch geteilt. Je höher die Zahl ist, desto weniger Energie wurde für die Erwirtschaftung der Waren und Dienstleistungen aufgebracht bzw. desto mehr Wirtschaftsleistung wurde mit der gleichen Energiemenge erbracht.Beim Vergleich der Werte sind die sehr unterschiedlichen Wirtschafts- und Industriestrukturen der Bundesländer zu berücksichtigen.

Der Indikator ist indexiert, Basisjahr ist 2008. Dieses Jahr wurde ausgewählt, da die bundesdeutschen Effizienzziele ebenfalls gegenüber dem Jahr 2008 angestrebt werden. Die Bundesländer haben teilweise in Höhe und Basisjahr abweichende Effizienzziele.

Die verwendeten Daten zum Bruttoinlandsprodukt sind preisbereinigt, Basisjahr ist hier 2010.

Quellen: