Mecklenburg-Vorpommern (MV)

Mecklenburg-Vorpommern ist mit rund 70 Einwohnern pro Quadratkilometer das am dünnsten besiedelte Bundesland der Republik. Neben einigen industriellen Zentren wie Rostock, Schwerin und Wismar gehören vor allem die Landwirtschaft und der Tourismus zu wichtigen Wirtschaftszweigen - aber auch die Erneuerbaren-Energien-Branche hat eine hohe Bedeutung für den regionalen Arbeitsmarkt. Das Land im Nordosten konnte als erstes seinen Stromverbrauch komplett regerativ decken, der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Primärenergieverbrauch liegt bei 37 Prozent (2014).

Landesinfo

Datensatz Einzelansicht

Nettostromerzeugung im Vergleich zur Bruttostromerzeugung (2017, in %)

Daten

Baden-Württemberg:

Bayern:

Berlin:

Brandenburg:

Bremen:

Hamburg:

Hessen:

Mecklenburg-Vorpommern: 97.7

MV

Niedersachsen: 97.7

Nordrhein-Westfalen: 97.7

Rheinland-Pfalz: 97.7

Saarland: 97.7

Sachsen: 97.7

Sachsen-Anhalt: 97.7

Schleswig-Holstein: 97.7

Thüringen: 97.7

Deutschland

BW BY B BB HB HB HH HE MV NI NRW RLP SL SN ST SH TH D
Anmerkungen:

Die Nettostromerzeugung zeigt nur die Strommenge, die tatsächlich von den Verbrauchern genutzt werden kann oder exportiert wird. Im Vergleich zur Bruttostromerzeugung fehlen daher der Stromeigenbedarf der Kraftwerke sowie die Leitungsverluste. Das verhältnis der beiden Größen zeigt daher, wie viel der produzierten elektrizität wirklich für Endverbraucher nutzbar ist. Länder mit großen konventionellen Kraftwerken, die einen hohen Stromeeigenbedarf haben, weisen daher schlechtere Werte auf als etwa Länder mit wenigen Großkraftwerken oder vielen Erneuerbaren-Energien-Anlagen.

Quellen: