Sachsen-Anhalt (ST)

Vom Chemie-Standort zur Umwelttechnologie: Der Strukturwandel nach der Wiedervereinigung hat in Sachsen-Anhalt zu einer deutlichen Verschiebung geführt. Die Chemie-Industrie um die Städte Leuna und Bitterfeld weicht zunehmend neuen Wirtschaftssektoren. Insbesondere die Windindustrie ist ein wichtiger Beschäftigungsbringer: Im Bundesland werden nicht nur zahlreiche Windenergieanlagen gefertigt. Bei der installierten Leistung und der Dichte der Windenergie-Anlagen liegt Sachsen-Anhalt bundesweit unter den führenden Bundesländern, was sich auch ökonomisch auszahlt. Der Anteil Erneuerbarer Energien am Energieverbrauch (Primärenergie) liegt bei 19,3 Prozent (2014).

Landesinfo

Die Reduktion der Treibhausgasemissionen ist eines der wichtigsten Ziele der Energiewende. Durch den Ausbau Erneuerbarer Energien und den Umbau ihrer Versorgungssysteme können die Bundesländer den Klimaschutz entscheidend voranbringen. 

Datensatz Einzelansicht

Gesamte Treibhausgasemissionen (ohne internationalen Luftverkehr) (2015, in Mio. t CO2-Aquivalente)

Daten

Baden-Württemberg:

Bayern:

Berlin:

Brandenburg:

Bremen:

Hamburg:

Hessen:

Mecklenburg-Vorpommern:

Niedersachsen:

Nordrhein-Westfalen:

Rheinland-Pfalz:

Saarland:

Sachsen:

Sachsen-Anhalt: 34.351

ST

Schleswig-Holstein: 34.351

Thüringen: 34.351

Deutschland

BW BY B BB HB HB HH HE MV NI NRW RLP SL SN ST SH TH D
Anmerkungen:

Die Daten umfassen Emissionen an CO2, CH4 und N2O ohne internationalen Luftverkehr; ohne CO2 aus Landnutzung, Landnutzungsänderung, Forstwirtschaft, sowie aus Lösemittelanwendungen.
In einigen Ländern fehlen zudem (teilweise) die prozessbedingten CO2-Emissionen: Bayern bis 2008, Rheinland-Pfalz bis 2008 und ab 2014, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen für 1990, Niedersachsen bis 2012, Saarland, Sachsen bis 1999, Thüringen, Sachsen-Anhalt ab 2014.

Quellen: