Sachsen-Anhalt (ST)

Vom Chemie-Standort zur Umwelttechnologie: Der Strukturwandel nach der Wiedervereinigung hat in Sachsen-Anhalt zu einer deutlichen Verschiebung geführt. Die Chemie-Industrie um die Städte Leuna und Bitterfeld weicht zunehmend neuen Wirtschaftssektoren. Insbesondere die Windindustrie ist ein wichtiger Beschäftigungsbringer: Im Bundesland werden nicht nur zahlreiche Windenergieanlagen gefertigt. Bei der installierten Leistung und der Dichte der Windenergie-Anlagen liegt Sachsen-Anhalt bundesweit unter den führenden Bundesländern, was sich auch ökonomisch auszahlt. Der Anteil Erneuerbarer Energien am Energieverbrauch (Primärenergie) liegt bei 19,3 Prozent (2014).

Landesinfo

Besonders in den flächenreichen und landwirtschaftlich geprägten Bundesländern werden Strom, Wärme und Kraftstoffe aus Bioenergie gewonnen. Energiepflanzen wie Raps, Getreide, Zuckerrüben oder Mais werden dafür angebaut. Aber auch Reststoffe wie Gülle, Stroh und Restholz, Bioabfälle und Klärschlamm kommen zum Einsatz.

Datensatz Einzelansicht

Leistung Holz(heiz-)kraftwerke (inkl. Holzgas) (2011, in MW)

Daten

Baden-Württemberg:

Bayern:

Berlin:

Brandenburg:

Bremen:

Hamburg:

Hessen:

Mecklenburg-Vorpommern:

Niedersachsen:

Nordrhein-Westfalen:

Rheinland-Pfalz:

Saarland:

Sachsen:

Sachsen-Anhalt: 139

ST

Schleswig-Holstein: 139

Thüringen: 139

Deutschland

BW BY B BB HB HB HH HE MV NI NRW RLP SL SN ST SH TH D
Anmerkungen:

Holzkraftwerke (bzw. Holzheizkraftwerke) sind Anlagen, die Strom und teilweise gleichzeitig Wärme in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugen. Die Angaben zur installierten Leistung im Bundesland beinhalten keine Kleinst-KWK-Anlagen (unter 10 kW) sowie eine nicht vollständige Zuordnung an Holzvergasungsanlagen. Eingeschlossen sind Kraftwerke der Zellstoffindustrie, soweit im Bundesland vorhanden.

Quellen: