Sachsen-Anhalt (ST)

Vom Chemie-Standort zur Umwelttechnologie: Der Strukturwandel nach der Wiedervereinigung hat in Sachsen-Anhalt zu einer deutlichen Verschiebung geführt. Die Chemie-Industrie um die Städte Leuna und Bitterfeld weicht zunehmend neuen Wirtschaftssektoren. Insbesondere die Windindustrie ist ein wichtiger Beschäftigungsbringer: Im Bundesland werden nicht nur zahlreiche Windenergieanlagen gefertigt. Bei der installierten Leistung und der Dichte der Windenergie-Anlagen liegt Sachsen-Anhalt bundesweit unter den führenden Bundesländern, was sich auch ökonomisch auszahlt. Der Anteil Erneuerbarer Energien am Energieverbrauch (Primärenergie) liegt bei 19,3 Prozent (2014).

Landesinfo

Erneuerbare Energien sind nicht nur ein Gewinn in ökologischen Belangen, sondern sorgen auch für erhebliche positive ökonomische Effekte - wie etwa neue Arbeitsplätze. Im Jahr 2013 arbeiteten in der Erneuerbaren-Energien-Branche in allen Bundesländern insgesamt über 370.000 Menschen, viele davon in strukturschwächeren Regionen und Ländern. Durch die Energiewende ergeben sich so neue und zukunftsorientierte Karrierechancen.

Datensatz Einzelansicht

Arbeitsplätze Erneuerbare Energien (Landesstudien) (2010)

Daten

Baden-Württemberg:

Bayern:

Berlin:

Brandenburg:

Bremen:

Hamburg:

Hessen:

Mecklenburg-Vorpommern:

Niedersachsen:

Nordrhein-Westfalen:

Rheinland-Pfalz:

Saarland:

Sachsen:

Sachsen-Anhalt: 16000

ST

Schleswig-Holstein: 16000

Thüringen: 16000

Deutschland

BW BY B BB HB HB HH HE MV NI NRW RLP SL SN ST SH TH D
Anmerkungen:

Gezeigt wird die Anzahl der Arbeitsplätze im gesamten Bereich der Erneuerbaren Energien. Erfasst sind die direkt und indirekt Beschäftigten aus Produktion, Betrieb und Wartung der Erneuerbare-Energie-Anlagen.

Die Erhebung der Daten erfolgte in unterschiedlichen Studien unabhängig voneinander auf der jeweiligen Landesebene. Die Daten sind daher untereinander nicht vergleichbar.

Weitere Informationen zu Arbeitsplätzen im Sektor Erneuerbare Energien erhalten Sie hier.

Quellen: