Rheinland-Pfalz (RLP)

Rheinland-Pfalz ist geprägt von Landwirtschaft und Weinbau. Neben der Forst- und Agrarwirtschaft spielen im Land der Rüben und Reben auch die Chemieindustrie sowie der Maschinenbau eine wichtige Rolle. Der Beitrag Erneuerbarer Energien wurde in den letzten Jahren deutlich ausgebaut und liegt bei 11,8 Prozent am Primärenergieverbrauch und bei 41,3 Prozent an der Stromerzeugung (jeweils 2014).

Landesinfo

Datensatz Einzelansicht

Höhe Stromaustauschsaldo zum Bruttostromverbrauch (2017, in %)

Daten

Baden-Württemberg:

Bayern:

Berlin:

Brandenburg:

Bremen:

Hamburg:

Hessen:

Mecklenburg-Vorpommern:

Niedersachsen:

Nordrhein-Westfalen:

Rheinland-Pfalz: 28.8

RLP

Saarland: 28.8

Sachsen: 28.8

Sachsen-Anhalt: 28.8

Schleswig-Holstein: 28.8

Thüringen: 28.8

Deutschland

BW BY B BB HB HB HH HE MV NI NRW RLP SL SN ST SH TH D
Anmerkungen:

Der Datensatz zeigt die Höhe des Stromaustauschsaldos, also der Summe von Stromex- und importen der Bundesländer, im Verhältnis zum jeweiligen Stromverbrauch. Negative Werte bedeuten dabei einen Stromexport, positive Werte verdeutlichen den Baderf an Stromeinfuhren.

Es wird eine klare Rollenteilung im Konzert der Länder deutlich: Während Länder wie Brandenburg oder Schleswig-Holstein über das Jahr gesehen teilweise mehr als das Doppelte des eigenen Bedarfs an Strom produzieren und so erhebliche Strommengen für die Nutzung anderswo zur Verfügung stellen, sind Länder wie Hessen oder Thüringen bislang stark auf diese Elektrizitätslieferungen aus anderen Regionen angeweisen - auch wenn sich durch die Energiewende die bisherigen Verteilungsstrukturen teilweise ändern, wie am Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns deutlich wird.

Insgesamt war der Austausch zwischen den Bundesländern lange relativ ausgeglichen, in den letzten Jahren steigen in der gesamtdeutschen Bilanz jedoch die Stromexporte, da parallel zum Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht in gleichem Maße konventionelle Kraftwerkskapazitäten vom Markt genommen wurden.

Quellen: