Niedersachsen (NI)

Niedersachsen ist nach Bayern flächenmäßig das zweitgrößte Bundesland. Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen gehören die Landwirtschaft und die Automobilindustrie. Jeder vierte Industriearbeiter ist beim Fahrzeugbau bzw. bei dessen Zulieferern tätig. Ebenso hat die Windenergieindustrie eine wachsende Bedeutung. Im Jahr 2015 gibt es hier über 30.000 Beschäftigte allein durch den Ausbau dieser Technologie. Auch in Zukunft kann Niedersachsen weiter auf die Stromerzeugung aus Windkraft setzen. Das nördliche Bundesland hat nach Bayern das zweithöchste Ausbaupotenzial bundesweit. Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch beträgt etwa 15 Prozent (2014).

Landesinfo

Dass der Wind an der Küste am stärksten weht, ist keine Überraschung. In Schleswig-Holstein und Niedersachsen hat die Stromerzeugung aus Windkraft deshalb ihre Anfänge genommen. Trotzdem lohnt es sich auch in den südlichen Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg, auf Windenergie zu setzen. Denn auch hier haben viele Standorte hervorragende Windpotenziale.

Datensatz Einzelansicht

Stromerzeugung aus Windenergie gesamt (2017, in Mio. kWh)

Daten

Baden-Württemberg:

Bayern:

Berlin:

Brandenburg:

Bremen:

Hamburg:

Hessen:

Mecklenburg-Vorpommern:

Niedersachsen: 26956.397

NI

Nordrhein-Westfalen: 26956.397

Rheinland-Pfalz: 26956.397

Saarland: 26956.397

Sachsen: 26956.397

Sachsen-Anhalt: 26956.397

Schleswig-Holstein: 26956.397

Thüringen: 26956.397

Deutschland

BW BY B BB HB HB HH HE MV NI NRW RLP SL SN ST SH TH D
Anmerkungen:

Werte für 2017 teilweise vorläufig.
Der Gesamtwert für Deutschland stammt aus einer anderen Quelle (AGEE-Stat) und kann sich daher leicht von der Summe der Bundesländer-Werte unterscheiden. Zudem sind in den Bundesländern erst ab 2014 Werte für die Offshore-Windenergie vorhanden, während diese im Deutschland-Wert schon ab 2009 einfließen - wenn auch die Offshore-Stromerzeugung noch bis 2013 weniger als 1 TWh ausmachen.

Quellen: