Niedersachsen (NI)

Niedersachsen ist nach Bayern flächenmäßig das zweitgrößte Bundesland. Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen gehören die Landwirtschaft und die Automobilindustrie. Jeder vierte Industriearbeiter ist beim Fahrzeugbau bzw. bei dessen Zulieferern tätig. Ebenso hat die Windenergieindustrie eine wachsende Bedeutung. Im Jahr 2015 gibt es hier über 30.000 Beschäftigte allein durch den Ausbau dieser Technologie. Auch in Zukunft kann Niedersachsen weiter auf die Stromerzeugung aus Windkraft setzen. Das nördliche Bundesland hat nach Bayern das zweithöchste Ausbaupotenzial bundesweit. Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch beträgt etwa 15 Prozent (2014).

Landesinfo

Besonders in den flächenreichen und landwirtschaftlich geprägten Bundesländern werden Strom, Wärme und Kraftstoffe aus Bioenergie gewonnen. Energiepflanzen wie Raps, Getreide, Zuckerrüben oder Mais werden dafür angebaut. Aber auch Reststoffe wie Gülle, Stroh und Restholz, Bioabfälle und Klärschlamm kommen zum Einsatz.

Datensatz Einzelansicht

Anzahl MAP-geförderter Holzzentralheizungen 2001-2011 (2011)

Daten

Baden-Württemberg:

Bayern:

Berlin:

Brandenburg:

Bremen:

Hamburg:

Hessen:

Mecklenburg-Vorpommern:

Niedersachsen: 15215

NI

Nordrhein-Westfalen: 15215

Rheinland-Pfalz: 15215

Saarland: 15215

Sachsen: 15215

Sachsen-Anhalt: 15215

Schleswig-Holstein: 15215

Thüringen: 15215

Deutschland

BW BY B BB HB HB HH HE MV NI NRW RLP SL SN ST SH TH D
Anmerkungen:

Holzzentralheizungen umfassen Holzpelletheizungen, Holzhackschnitzelheizungen und Scheitholzheizungen. Diese drei Anlagen sind im Gegensatz zu Scheitholzöfen und -kaminen automatisch befeuerte Zentralheizungen. Sie können Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Gebäudekomplexe mit Wärme versorgen. Heizkessel mit über 100 kW Leistung werden hier nicht dargestellt. Datengrundlage für die hier dokumentierten Holzzentralheizungen sind die über das Marktanreizprogramm (MAP) geförderten Anlagen. Daher können nur Anlagen bis 100 kW Leistung berücksichtigt werden, die seit 2001 finanziell unterstützt wurden. Der tatsächliche Anlagenbestand ist jedoch größer, da auch Anlagen ohne MAP-Förderung und/oder vor 2001 errichtet wurden.

Quellen: