Niedersachsen (NI)

Niedersachsen ist nach Bayern flächenmäßig das zweitgrößte Bundesland. Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen gehören die Landwirtschaft und die Automobilindustrie. Jeder vierte Industriearbeiter ist beim Fahrzeugbau bzw. bei dessen Zulieferern tätig. Ebenso hat die Windenergieindustrie eine wachsende Bedeutung. Im Jahr 2015 gibt es hier über 30.000 Beschäftigte allein durch den Ausbau dieser Technologie. Auch in Zukunft kann Niedersachsen weiter auf die Stromerzeugung aus Windkraft setzen. Das nördliche Bundesland hat nach Bayern das zweithöchste Ausbaupotenzial bundesweit. Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch beträgt etwa 15 Prozent (2014).

Landesinfo

Besonders in den flächenreichen und landwirtschaftlich geprägten Bundesländern werden Strom, Wärme und Kraftstoffe aus Bioenergie gewonnen. Energiepflanzen wie Raps, Getreide, Zuckerrüben oder Mais werden dafür angebaut. Aber auch Reststoffe wie Gülle, Stroh und Restholz, Bioabfälle und Klärschlamm kommen zum Einsatz.

Datensatz Einzelansicht

Installierte Leistung Biomasse (ohne Abfall) (2018, in MW(el))

Daten

Baden-Württemberg:

Bayern:

Berlin:

Brandenburg:

Bremen:

Hamburg:

Hessen:

Mecklenburg-Vorpommern:

Niedersachsen: 1629

NI

Nordrhein-Westfalen: 1629

Rheinland-Pfalz: 1629

Saarland: 1629

Sachsen: 1629

Sachsen-Anhalt: 1629

Schleswig-Holstein: 1629

Thüringen: 1629

Deutschland

BW BY B BB HB HB HH HE MV NI NRW RLP SL SN ST SH TH D
Anmerkungen:

Der Deutschlandwert stammt von AGEE-Stat. Er weicht von der Summe der Bundesländer ab, da hier neben fester und flüssiger Biomasse, Biogas, Deponie- und Klärgas auch der biogene Anteil des Abfalls enthalten ist (ab 2013 inkl. Klärschlamm).

Quellen: