Mecklenburg-Vorpommern (MV)

Mecklenburg-Vorpommern ist mit rund 70 Einwohnern pro Quadratkilometer das am dünnsten besiedelte Bundesland der Republik. Neben einigen industriellen Zentren wie Rostock, Schwerin und Wismar gehören vor allem die Landwirtschaft und der Tourismus zu wichtigen Wirtschaftszweigen - aber auch die Erneuerbaren-Energien-Branche hat eine hohe Bedeutung für den regionalen Arbeitsmarkt. Das Land im Nordosten konnte als erstes seinen Stromverbrauch komplett regerativ decken, der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Primärenergieverbrauch liegt bei 37 Prozent (2014).

Landesinfo

Dass der Wind an der Küste am stärksten weht, ist keine Überraschung. In Schleswig-Holstein und Niedersachsen hat die Stromerzeugung aus Windkraft deshalb ihre Anfänge genommen. Trotzdem lohnt es sich auch in den südlichen Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg, auf Windenergie zu setzen. Denn auch hier haben viele Standorte hervorragende Windpotenziale.

Datensatz Einzelansicht

Anteil der verwirklichten Stromerzeugung aus Windkraft am möglichen Potenzial (2017, in %) (Hauptdatensatz)

Potenzial Windenergie Stromerzeugung (2017, in Mrd. kWh) (Datensatz in Relation)

Daten

Baden-Württemberg:

Bayern:

Berlin:

Brandenburg:

Bremen:

Hamburg:

Hessen:

Mecklenburg-Vorpommern: 33.2

MV

Niedersachsen: 33.2

Nordrhein-Westfalen: 33.2

Rheinland-Pfalz: 33.2

Saarland: 33.2

Sachsen: 33.2

Sachsen-Anhalt: 33.2

Schleswig-Holstein: 33.2

Thüringen: 33.2

Deutschland

BW BY B BB HB HB HH HE MV NI NRW RLP SL SN ST SH TH D
Anmerkungen:

Potenzielle Stromerzeugung der Windenergie bei Nutzung von 2% der Landesfläche. Die hohe Flächendiversifizierung der Stadtstaaten ist berücksichtigt, weshalb dort geringere Potenziale als bei einer reinen Zugrundelegung von 2% der Landesfläche errechnet wurden.

Quellen: