Bayern (BY)

Mit seinen Bergen, Wäldern und Wiesen steht Bayern bei vielen für ein unverfälschtes Naturerlebnis. Die Landschaft ist aber auch durch die Landwirtschaft geprägt: rund die Hälfte der Fläche dient zur Herstellung von Nahrungsmitteln und zur Viehhaltung - aber auch zur Energiegewinnung, z.B. aus Holz, Energiepflanzen und organischen Abfällen. Bioenergie spielt in Bayern deshalb traditionell eine große Rolle, ebenso wie die Wasserkraft und Sonnenenergie. Der Anteil aller Erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch (Primärenergie) liegt bei 15,8 Prozent (2014).

Landesinfo

Ob Primär- oder Endenergieverbrauch: an diesen Kenngrößen wird deutlich, wie viel Energie die Bundesländer zur Deckung des Strom-, Wärme und Mobilitätsbedarfs aufgewendet haben und welche Energieträger - ob koventionell oder erneuerbar - dafür eingesetzt wurden.

Datensatz Einzelansicht

Primärenergieverbrauch (2015, in Mrd. kWh)

Daten

Baden-Württemberg:

Bayern: 536.4625

BY

Berlin: 536.4625

Brandenburg: 536.4625

Bremen: 536.4625

Hamburg: 536.4625

Hessen: 536.4625

Mecklenburg-Vorpommern: 536.4625

Niedersachsen: 536.4625

Nordrhein-Westfalen: 536.4625

Rheinland-Pfalz: 536.4625

Saarland: 536.4625

Sachsen: 536.4625

Sachsen-Anhalt: 536.4625

Schleswig-Holstein: 536.4625

Thüringen: 536.4625

Deutschland

BW BY B BB HB HB HH HE MV NI NRW RLP SL SN ST SH TH D
Anmerkungen:

Der Primärenergieverbrauch ist der Verbrauch der direkt in der Natur vorkommenden Energieträger Erdöl, Stein- und Braunkohle, Erdgas, Uran sowie der erneuerbare Energiequellen. Primärenergie wird durch verschiedene Verfahren in nutzbare Energie, d.h. in Endenergie umgewandelt. Ein Beispiel ist die Erzeugung von Strom und Wärme in Holzheizkraftwerken aus dem Primärenergieträger Holz.

Der Primärenergieverbrauch berücksichtigt auch Energieverluste bei der Umwandlung und beinhaltet ebenso den nichtenergetischen Verbrauch (z.B. Mineralölverbrauch zur Kunststoffherstellung). Dadurch ist der Primärenergieverbrauch ein deutlicher Indikator sowohl für die Verursachung von Treibhausgasemissionen als auch für den Verbrauch von endlichen Ressourcen. Der Primärenergieverbrauch in den Bundesländern unterscheidet sich u.a. aufgrund der verschiedenen Industrie- und Bevölkerungsstrukturen.

Quellen: