Baden-Württemberg (BW)

Rund 10,9 Millionen Menschen leben im Ländle. Baden-Württemberg gehört zu den wirtschaftlichen Schwergewichten: Das Pro-Kopf-Einkommen liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt, die Arbeitslosenquote ist (zusammen mit Bayern) die niedrigste bundesweit. Unternehmen aus Automobilindustrie und Maschinenbau gehören zu den wichtigsten Arbeitgebern - darunter sind auch zahlreiche Zulieferer der Erneuerbaren-Energien-Branchen. Am gesamten Energieverbrauch (Primärenergie) stellen Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme 12,3 Prozent (2014).

Landesinfo

Strom aus Wasserkraft wird traditionell vor allem an Flüssen mit großem Gefälle erzeugt. Kein Wunder, dass 80 Prozent der installierten Wasserkraftleistung in Bayern und Baden-Württemberg anzutreffen sind. Aber auch in den nördlichen Bundesländern gibt es Ausbaupotenzial: durch die Nutzung bestehender Querbauwerke, die Modernisierung von bestehenden Anlagen oder mittels der Reaktivierung von stillgelegten Kraftwerken.

Datensatz Einzelansicht

Anteil der EEG-vergüteten Wasserkraft an der gesamten Leistung (2015, in %)

Daten

Baden-Württemberg: 42.3

BW

Bayern: 42.3

Berlin: 42.3

Brandenburg: 42.3

Bremen: 42.3

Hamburg: 42.3

Hessen: 42.3

Mecklenburg-Vorpommern: 42.3

Niedersachsen: 42.3

Nordrhein-Westfalen: 42.3

Rheinland-Pfalz: 42.3

Saarland: 42.3

Sachsen: 42.3

Sachsen-Anhalt: 42.3

Schleswig-Holstein: 42.3

Thüringen: 42.3

Deutschland

BW BY B BB HB HB HH HE MV NI NRW RLP SL SN ST SH TH D
Anmerkungen:

Der Datensatz zeigt den Anteil EEG-geförderten Wasserkraftstroms, der zumeist also aus neu gebauten Anlagen stammt, an der gesamten Stromerzeugung aus Wasserkraft. Dass der Anteil teilweise 100% übersteigt liegt an den unterschiedlichen Quellen für die gesamte Wasserkraft (LAK/Statistische Landesämter) und den EEG-geförderten Wasserstrom (BNetzA). Aufgrund leichter Abwerichungen zwischen den Quellen ist davon auszugehen, dass bei Werten knapp über oder unter 100% die gesamte Wasserkraft eines Bundeslandes EEG-gefördert ist.

Quellen: