Baden-Württemberg (BW)

Rund 10,9 Millionen Menschen leben im Ländle. Baden-Württemberg gehört zu den wirtschaftlichen Schwergewichten: Das Pro-Kopf-Einkommen liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt, die Arbeitslosenquote ist (zusammen mit Bayern) die niedrigste bundesweit. Unternehmen aus Automobilindustrie und Maschinenbau gehören zu den wichtigsten Arbeitgebern - darunter sind auch zahlreiche Zulieferer der Erneuerbaren-Energien-Branchen. Am gesamten Energieverbrauch (Primärenergie) stellen Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme 12,3 Prozent (2014).

Landesinfo

Strom aus Wasserkraft wird traditionell vor allem an Flüssen mit großem Gefälle erzeugt. Kein Wunder, dass 80 Prozent der installierten Wasserkraftleistung in Bayern und Baden-Württemberg anzutreffen sind. Aber auch in den nördlichen Bundesländern gibt es Ausbaupotenzial: durch die Nutzung bestehender Querbauwerke, die Modernisierung von bestehenden Anlagen oder mittels der Reaktivierung von stillgelegten Kraftwerken.

Datensatz Einzelansicht

Stromerzeugung aus Wasserkraft (2017, in Mio. kWh)

Daten

Baden-Württemberg: 4540

BW

Bayern: 4540

Berlin: 4540

Brandenburg: 4540

Bremen: 4540

Hamburg: 4540

Hessen: 4540

Mecklenburg-Vorpommern: 4540

Niedersachsen: 4540

Nordrhein-Westfalen: 4540

Rheinland-Pfalz: 4540

Saarland: 4540

Sachsen: 4540

Sachsen-Anhalt: 4540

Schleswig-Holstein: 4540

Thüringen: 4540

Deutschland

BW BY B BB HB HB HH HE MV NI NRW RLP SL SN ST SH TH D
Anmerkungen:

Die Werte umfassen nur die Stromerzeugung aus Lauf- und Speicherwasser, nicht aus Pumpspeicherkraftwerken. Werte für 2016 teilweise vorläufig.

In Deutschland wurden im Jahr 2016 etwas über 20 Mrd. kWh Strom aus Wasserkraftnutzung erzeugt. Die größten Potenziale zur Wasserkraftnutzung befinden sich in den südlichen Bundesländern, da hier der Voralpenraum für ein günstiges Gefälle sorgt. So produzierten Bayern und Baden-Württemberg im Jahr 2016 über 80 Prozent des in Deutschland erzeugten Wasserkraftstroms.

Doch auch in den nördlichen Bundesländern ist das Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Gute Möglichkeiten bieten vor allem der Ersatz, die Modernisierung oder die Reaktivierung vorhandener Anlagen. Die Berücksichtigung von Umweltanliegen ist dabei eine Voraussetzung für die Förderung durch das EEG. Es besteht ebenso Potenzial zum Neubau von Wasserkraftwerken an bestehenden Querbauwerken – auch im Norden.

Quellen: