Baden-Württemberg (BW)

Rund 10,9 Millionen Menschen leben im Ländle. Baden-Württemberg gehört zu den wirtschaftlichen Schwergewichten: Das Pro-Kopf-Einkommen liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt, die Arbeitslosenquote ist (zusammen mit Bayern) die niedrigste bundesweit. Unternehmen aus Automobilindustrie und Maschinenbau gehören zu den wichtigsten Arbeitgebern - darunter sind auch zahlreiche Zulieferer der Erneuerbaren-Energien-Branchen. Am gesamten Energieverbrauch (Primärenergie) stellen Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme 12,3 Prozent (2014).

Landesinfo

Im Stromsektor ist die Energiewende schon am weitesten fortgeschritten. Zwischen den verschiedenen Bundesländern gibt es jedoch noch deutliche Unterschiede. Dabei sind sich die Länder einig in den Zielen, den Anteil Erneuerbarer Energien an Ihrer Stromerzeugung zu erhöhen und den Stromverbrauch zu verringern.

Datensatz Einzelansicht

Versorgungsunterbrechungen Strom (2017, in min/a)

Daten

Baden-Württemberg: 16.97

BW

Bayern: 16.97

Berlin: 16.97

Brandenburg: 16.97

Bremen: 16.97

Hamburg: 16.97

Hessen: 16.97

Mecklenburg-Vorpommern: 16.97

Niedersachsen: 16.97

Nordrhein-Westfalen: 16.97

Rheinland-Pfalz: 16.97

Saarland: 16.97

Sachsen: 16.97

Sachsen-Anhalt: 16.97

Schleswig-Holstein: 16.97

Thüringen: 16.97

Deutschland

BW BY B BB HB HB HH HE MV NI NRW RLP SL SN ST SH TH D
Anmerkungen:

Die Versorgungssicherheit des Stromsystems wird gemäß des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) über die KennzahlSAIDIEnWG(System Average Interruption Duration Index) angegeben. Diese spiegelt in Minuten pro Jahr die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung je angeschlossenen Letztverbraucher innerhalb eines Kalenderjahres wider.

Bei der Ermittlung der Werte der Bundesländer ist zu beachten, dass der jeweilige Bundesland-SAIDIEnWGnur näherungsweise deckungsgleich mit dem jeweiligen Bundesland ist. Da gemäß § 52EnWGdie Daten der Versorgungsunterbrechungen pro Netzbetreiber an die Bundesnetzagentur übermittelt werden, können die jeweiligen Versorgungsunterbrechungen nur dem jeweiligen Netzgebiet des Netzbetreibers zugeordnet werden. Hat ein Netzbetreiber ein Netzgebiet, das sich in mehr als einem Bundesland befindet, werden die Versorgungsunterbrechungen dem Bundesland zugerechnet, in dem der Netzbetreiber seinen Firmensitz hat.

Quellen: